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© 19/7/2019 Revive Israel Ministries

Unsere Beziehung zu Ungläubigen

Yoni Koski

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Welches Verständnis sollen wir haben von denen, die noch nicht glauben? Wie sollen wir uns ihnen gegenüber verhalten? Ist die Sache mit der Errettung „schwarz - weiß“ – bevor ich Jeschua kannte, war ich schlecht, jetzt bin ich gut? Ja und nein! Ja, wir waren tatsächlich „einst Finsternis, jetzt aber Licht im Herrn“ (Epheser 5:8).

In Apostelgeschichte 10 jedoch lesen wir von einem römischen Hauptmann, Cornelius, der war „fromm und gottesfürchtig..., der dem Volk viele Almosen gab und allezeit zu Gott betete.“ Dies erfahren wir in den ersten Versen des Kapitels, aber erst später kommt seine Familie zum Glauben an Jeschua und wird getauft. Das entspricht nicht dem Muster von bösem Verhalten, das dann in gutes verwandelt wird. Wie ist das möglich, wenn vor einer Neugeburt nicht der Heilige Geist im Leben der Menschen wirksam ist?

Unverdient

Allgemeine Gnade, unter Theologen auch geläufig als „vorlaufende“ Gnade, ist diese unverdiente Großzügigkeit Gottes, die in Menschen wirksam ist, bevor sie gerettet werden. Sie ist „allgemein“, weil sie für jeden verfügbar ist. Diese göttliche Wirksamkeit zeigt sich in Form des Gewissens, auch wenn unser Gewissen zurückgewiesen, unterworfen oder verdreht werden kann. Viele Ungläubige verhalten sich natürlich auf eine böse Weise, genauso wie natürlich auch wir Gläubige, bevor wir völlig geheiligt sind.

Wir sehen Gottes allgemeine Gnade auch wirksam in vielen Mythen und Legenden alter Kulturen, die eingeborene Völker auf Gott hinweisen lange bevor sie die Gute Nachricht hören – ganz besonders in Form legendärer „Messias“figuren, die an einem Baum sterben und so auf irgendeine Weise ihr Volk retten. Es scheint, dass Gott in die Kultur hinein solche „Aufhänger“ platziert hat, die es Menschen ermöglichen, auf das Evangelium zu antworten, wenn sie es hören.

Warum träumen so viele Muslime von Jeschua und reagieren darauf, selbst lange bevor sie errettet werden?

Oder ganz ähnlich, warum beschwört der Kapitän Jona zu seinem hebräischen Gott zu beten, als ihr Schiff in den Sturm geriet? Weil die Seeleute Offenbarung empfingen über die Machtlosigkeit ihrer eigenen Götter und der Macht von Jonas Gott. Später im Kapitel beweisen sie Furcht Gottes.

Deshalb: das Verständnis der Allgemeinen Gnade

  1. zeigt uns, dass Ungläubige nicht bis zum Tag ihrer Errettung an einem Punkt Null sind bezüglich der Gottesoffenbarung, sondern dass sie vielmehr Offenbarung und Erfahrungen mit Ihm sammeln im Laufe ihres Weges. Dies eröffnet ihnen Wahlmöglichkeiten, wie sie darauf reagieren. Wenn wir das verstehen, werden wir mehr Achtung haben vor denen, die noch nicht errettet sind, und wir werden auf eine weniger herablassende und damit angemessenere Art und Weise evangelisieren.

  2. hilft uns Stolz zu vermeiden, wenn wir uns auf falsche Art und Weise mit anderen, insbesondere mit Ungläubigen, vergleichen.

  3. vermittelt uns größere Achtung vor Neubekehrten und hilft uns in der Anleitung zur Jüngerschaft.

  4. hilft uns eine verwirrte Unterscheidung von „geistlich“/ „ungeistlich“ oder „säkular“/ „geheiligt“ zu vermeiden.

  5. hilft uns Juden zu verstehen, dass Gott auch in der nichtjüdischen Welt wirksam ist.

  6. hilft der Christlichen Kirche zu verstehen, dass Gott einen Plan und eine Bestimmung für Israel hat.

  7. hilft uns allen das Werk Gottes in der ganzen Schöpfung zu verstehen.


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Daniel Juster dachte, als Pastor müsse er für seine Gemeindeglieder jederzeit erreichbar sein. Das brannte ihn aus und seine Familie kam darüber zu kurz. Was ist eine gute Balance zwischen Familie und Dienst?

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